Leben im Pflegeheim

29.04.2019

Leben in den eigenen vier Wänden. Wer möchte das nicht für immer? Aber wenn es einfach nicht mehr möglich ist, man sich selbst nicht mehr versorgen kann. Die Angehörigen nicht greifbar, oder einfach überfordert sind. Leben im Pflegeheim bedeutet nicht, aufs Abstellgleis gestellt zu werden. Es ist vielmehr eine weitere Möglichkeit der Wohnform, abgestimmt auf die neue Situation. Man kann ja genauso in seinem eigenen Zimmer leben. Oder für Menschen, welche gerne mehr Kontakt haben, sind auch Doppelzimmer eine gute Chance nicht alleine zu sein.

Im Pflegeheim hat man die Möglichkeit bei Bedarf die Gemeinsamkeit zu leben, kann sich aber auch zurückziehen um alleine zu sein. Rund um die Uhr zu wissen, dass Hilfe da ist, wenn man sie braucht. Keine Schwierigkeiten mehr mit der Mahlzeitenzubereitung und auch das Einkaufen entfällt weitgehend. Viele Schwierigkeiten, welche man in seiner gewohnten Umgebung hat, können im Pflegeheim wegfallen. Dazu kommt oft vielfältiger Kontakt zum örtlichen Gemeinwesen. Auch die weiteren Vorteile, wie gemeinsame Spiele, Unterhaltung, Gymnastik, Gehirnjogging, Ausflüge, Singen, Vorlesen, Basteln, Backen, Gottesdienste, all das ist alleine zuhause nur schwierig machbar. So kann man in der Gemeinschaft Sicherheit und Geborgenheit erleben. Zum professionellen Team gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Kranken- und Altenpflege, sowie Betreuungskräfte und der Hauswirtschaft. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Mensch. Durch kompetente, persönliche und ganzheitliche Pflege unterstützt das Pflegepersonal pflegebedürftige Personen in allen Lebensbereichen.

Die Bewohner werden hren Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechend gefördert und betreut.  Es gibt Pflegemöglichkeit bei allen Pflegegraden oder wenn Sie wollen, können Sie hier auch eine Kurzzeitpflege, Tages- oder Nachtpflege haben. Die Barrierefreiheit eines Pflegeheimes bietet Ihnen neue Bewegungsmöglichkeiten. Oft können von den Bewohnern die Zimmer individuell eingerichtet werden – vom Mobiliar bis hin zu den Fenstervorhängen. Das schafft eine persönliche Atmosphäre und bewahrt ein Stück Heimat im neuen Zuhause.

Demenz ist mittlerweile eine der häufigsten Schwierigkeiten, weshalb Menschen nicht mehr ganz selbständig wohnen können. Hier sind in vielen Pflegeheimen spezielle Abteilungen vorhanden, welche die Bewohner diesbezüglich betreuen und beschützen. Durch den gezielten Umgang mit den Demenzerkrankten ist es möglich, die Krankheit positiv zu verlangsamen. Aber es geht auch nicht alleine um den geistigen Erhalt sondern auch um das seelische Wohlbefinden.

Eigenanteil im Pflegeheim Der Pflegebedürftige muss für die Kosten der Unterkunft und Verpflegung und Investitionskosten oder Komfortleistungen selbst aufkommen. Diese Kosten variieren von Heim zu Heim stark. Als Richtgröße muss man mit 1.000 € - 2.500 € Zuzahlung bei einem Pflegeheimplatz rechnen. . Die detaillierte Berechnung des Eigenanteils erfolgt individuell, ist aber unabhängig vom Pflegegrad. Die Pflegeheime geben ihre Kosten in der Regel in Tagessätzen an. Davon abgezogen wird die Leistung der Pflegekasse. Jeder Monat wird mit 30,42 Tagen abgerechnet. So bleibt der Rechnungsbetrag konstant. Die Zahlungspflicht beginnt mit dem Aufnahmetag und endet an dem Tag, an dem der Heimbewohner aus dem Heim auszieht oder stirbt. . Ist der Pflegebedürftige nicht fähig den Eigenanteil aus seinem Einkommen und seinem Vermögen zu leisten, werden die Eltern, Ehepartner sowie Kinder und indirekt deren Ehepartner herangezogen. Können die Unterhaltspflichtigen nicht zahlen, so übernimmt das Sozialamt diesen Teil.

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